Montag, 4. Mai 2009

abnormal everyday day

Mein letzter Post ist ja schon "eineWeile" her und da dachte ich mir, dass ein Einblick in mein Leben vielleicht interessant sei.

Am Wochenende hatte eine Freundin, die eine Tür weiter wohnt, Jugendweihe. Demnach waren natürlich viele Menschen da, auch meine Freunde. Obwohl ja schon einige Zeit seit unserer letzten Begegnung vergangen ist, musste ich mich auf das Matheabitur morgen und das Bioabitur übermorgen vorbereiten.
Während der Feierlichkeiten gegen 11 Uhr mittag schlich ich mich also weg.
Unser Schrebergärtchen war eine perfekte Zuflucht- zumal niemand auf die Idee kommen würden,dass ich da freiwillig hinginge.

Gegen 18 Uhr lies ich mich dann wieder abholen. Nach dem Essen sind wir dann Bowlen gewesen. War ganz lustig.

Leider nur waren alle so mies, dass unsere Mannschaft nur gewinnen konnte, weil die anderen noch schlechter waren xD Anschließend haben wir dann noch ein bissel das Gästebuch beschrieben und alle haben unterschrieben.


Danach sind wir durch's Glacis, das ist ein Waldstück, welches um die gesamte Stadt verläuft. Dummerweise haben wir nicht daran gedacht, dass gegen 22 Uhr viele Besoffene dort rumhängen. Wir haben uns also beeilt schleunigst vorbei zu kommen.
Tja, nicht mit denen. Einer ist trotz der Zurufe seiner Freunde hinter uns her gelaufen. Die Kleinen haben natürlich total Panik bekommen und sind schneller gelaufen. Als er uns weiter hinterherlief, bin ich stehen geblieben. Unser Verfolger hatte eindeutig einen russischen Akzent. Die anderen zischten mir selbstverständlich wütend von der Seite zu, dass ich weiterlaufen solle. Außer Cuong, der genau wie ich stehenblieb. Thai notgedrungen auch...
Wir unterhielten uns ziemlich nett mit dem jungen Russen. Zwar war er sturzbetrunken, wollte aber nur kundgeben, dass er Nazis gerne auf die Fresse haue und asiatischen Essen mag.

Soviel zum Umgang mit fremden Leuten. In meiner Gegend muss man ziemlich aufpassen, welchen Menschen man begegnet. Umso wichtiger ist es "Freund" und "Feind" zu unterscheiden. Weglaufen ist zwar in den meisten Fällen die bessere Wahl, dennoch ist das Augenmerk auch auf die gesamte Umwelt zu richten. Was nützt es beispielsweise in eine Sackgasse wegzulaufen? Dann lieber spartanisch spontan etwas gepackt und zugeschlagen. Eine Flucht ins Weite ist im Anschluss bei weitem besser und hat mehr Erfolgschancen.

Am nächsten Tag verabschiedeten sich die letzten Leute. Einige brachten wir noch zum Bahnhof. Etwas war ja noch, was macht man also als aufgedrehter Asiate? Genau, peinlich tanzen und andere Zugfahrende belästigen. Die Jungs stellten sich also in Mitten des Bahnhofs und versuchten sich an "Tektonik". Keine Ahnung was das ist? xD Zieht es euch einfach rein ...

2 Kommentare:

  1. Da muss ich einige Anmerkungen hinzufügen.
    1. Ich war es, der bei euch um 18Uhr geklingelt hat.
    2. Wir haben euch beim Bowlen nur gewinnen lassen, als wir die Lage analysiert haben. Diese war, dass wir alle kleineren, körperlich unreifen und auch jüngeren Mitstreiter hatten, die kaum Erfahrung in diesem Spiel hatten. Ergo: wir waren zwar schlechter als ihr, aber wir habens auch nicht versucht!
    3. Die kleineren hatten tatsächlich die Hosen voll, aber auch schon allein aus der Tatsache, dass es abends war. Dass der Betrunkene sich als Russe herausgestellt war, ist ein ziemlich glücklicher Zufall gewesen. Aber so gesehen, hätte er auch gegen uns auf körperlicher Ebene keine reelle Chance gehabt, da er zu besoffen zum Laufen war und wir in der Überzahl waren. Hätten ihn einfach umschubsen und dann weglaufen können, wie du bereits gesagt hast. Haha. xD
    4. Du hast eine transexuelle Verwandlung auf dem Weg zum Bahnhof nicht erwähnt.
    5. Tektonik setzt sich aus meist verwahrlosten Bewegungen zu einer taktisch monotonen Musik zusammen. Aber das Video beschreibt, so glaube ich, alles. Und peinlich ist es alle Male, heißt aber nicht, dass es nicht lustig war und somit ein unvergesslicher Tag war, whahahaha.

    In Liebe,
    dein Verehrer.

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