Wth, sie sitzt zu Hause rum und macht nichts, keine Zeit ?! Joa, weil die Sachlage sich verändert hat. Seit Montag, den 14.08.09, gehe ich den Krankenschwestern der Station 10 im Torgauer Krankenhaus auf den Sack.
Mehr oder weniger aus Langerweile habe ich angefragt, ob die Möglichkeit bestünde ein Praktikum bei denen zu absolvieren. Uuund, jap, sie wollten mich nach einer telefonischen, schriftlichen und persönliche Bewerbung xDErstmal hatte ich mich persönlich gemeldet und meine Unterlagen hingeschickt, da sie ja was Handfestes brauchten. Telefonisch und schriftlich abgehakt. Im Anschluss sollte ich auch nochmal persönlich lang kommen, was ich prompt gemacht habe.
6.30 Uhr beginnt meine Schicht und 15.00 Uhr hab' ich Feierabend. Bisher darf ich mich also mit der Frühschicht vergnügen. Was macht man als ungelernter Im-Weg-Steher so?
Das ist vielfältig. Mal bringt man den Patienten auf Wunsch hin irgendetwas, verteilt Essen und Tabletten, betreut, agiert als Bote, lagert um, räumt auf, wäscht ab, trottelt anderen- gelernten/lernenden - hinterher und versucht denen irgendwie zur Hand zu gehen.
Die ersten 4 Stunden vergehen wie im Flug, da in dieser Zeit die Betten gemacht werden, das Essen verteilt wird und die Patienten geduscht/gesäubert werden. Es findet sich eigentlich immer jemand, auf den ich abgeschoben werden kann ;D
Gegen mittags wird es Langweilig, da die Schwestern dann ihren Papierkram erledigen und man selbst wenig zu tun hat. Die Patienten schlafen ja. Zum Ende der Frühschicht hin erwachen die Patienten und möchten nochmals versorgt werden.
Es gibt zwei Pausen: Frühstück und Mittag. Erstere nimmt das gesamte aktive Personal gemeinsam ein. Zweitere wird erteilt. Ansonsten hat man zwischendurch ein paar Momente, in denen man etwas trinken oder sich erleichtern kann.Die Arbeit klingt vielleicht recht simpel, aber ist für mich recht belastend. Es besteht noch keine Gewohnheit für die Arbeitszeit und vorallem für die Länge der Belastung. In der Schule befindet man sich zwar vergleichsweise auch bis zu 8 Stunden, jedoch sitzt man die meiste Zeit rum und macht mehr oder weniger nichts.
Trotzdem empfinde ich das Arbeiten insgesammt als angenehm. Die Schwestern sind nett, die Patienten auch, wenn sie einen nicht gerade in Demenz anschreien :] Natürlich gibt es auch Situationen, die außerhalb als absolut inakzeptabel und ekelhaft zu bezeichnen sind. Ich befinde mich jedoch auf Station 10, Chirurgie - und somit habe ich nicht zu meckern^^
Zwar arbeite ich erst 2 Tage dort, doch habe ich das Gefühl, je länger ich da bin, desto mehr erlange ich Gewissheit, dass DAS meins ist. Medizin und nichts anderes. Medizin und nicht mehr aber auch nicht weniger <3
hehe, freut mich das du erstmal was gefunden hast.
AntwortenLöschenaber hast du denn schon was für die weitere zukunft? =)
ach schatz..freut mich für dich :D
AntwortenLöschenich hab wieder schule -.-'
Hmm...
AntwortenLöschenAb nach Torgau und sich schwer verletzen ist angesagt. =D
Sei mal wieder online, wenn ich das auch bin und mach das Autoplay bei dem Klavierlied aus. ; )
Liebe Grüße : )